Letztes Update: 28. May 2017

Ottweiler Gitarren- und Mandolinenseminar

 

Am 31.07.2010 war es wieder so weit. Die „üblichen Verdächtigen“  trafen sich in Ottweiler zum Gitarren- und Mandolinenseminar um gemeinsam zu musizieren und sich weiterzubilden. Natürlich wurde der Kreis der Bekannten auch durch ein paar neue Gesichter erweitert.

Schon früh am Morgen ging es los mit Technik, wobei die Mandolinen dabei mit ihren zarten Klängen auch die letzten noch Schlafenden aus ihren Betten holten.

Es folgten die einzelnen Stunden in Musiktheorie. Dieses Jahr war hierfür eine neue Dozentin zuständig: Kathrin Denner machte ihre Sache sehr gut und wir gingen gerne in die Theoriestunden.

Nach dem Mittagessen fanden die verschiedenen Proben in Kammermusik statt. Hierbei gab es die verschiedensten Zusammenstellungen. Mandolinen mit Gitarren, nur Mandolinen oder Gitarren und auch eine E-Gitarre war Teil des Ganzen. Japaner spielten gemeinsam, Saarländer trafen sich und auch gemischte Gruppen fanden sich zusammen.

Zwischen dem Mittagessen und dem Abendessen waren die Einzelunterrichtsstunden verteilt. Jeder konnte sich hier ganz persönlich weiterbilden, ihre bereits vorbereiteten Stücke perfektionieren oder bei völlig neuen Werken ihr Können erweitern.

 Man traf sich zur Mitte des Tages zu Kaffee und Kuchen, um die weiteren Schritte zu besprechen und sich über seine Erlebnisse auf dem Lehrgang auszutauschen.

Nach dem Abendessen zeigten die verschiedenen Teilnehmer im Rahmen des allabendlichen Vorspiels, was sie bisher erarbeitet haben. Nahtlos ging das Vorspiel in die gemeinsame Orchesterprobe über, bei der nicht nur Saarländer beteiligt waren, sondern auch Japaner und dieses Jahr sogar eine Teilnehmerin aus Hamburg. Geleitet wurde dieses multikulturelle Zusammentreffen von Steffen Trekel.

Nur einmal musste die Orchesterprobe leider ausfallen, nachdem alle Teilnehmer nach dem Vorspiel vom Duft frischer Schwenker nach draußen gelockt wurden. Dieses Jahr freute es vor allem die eingefleischten Saarländer, dass die Minutensteaks vom Elektrogrill endlich wieder von echten saarländischen, vom Schwenker geschwenkten, Schwenkern vom Schwenker abgelöst wurden.

Abends dann begann das gemütliche Zusammensein. Bei eins, zwei Bierchen oder auch bei einem trockenem Rotwein wurde gelacht, philosophiert und sich Witze erzählt. In dieser Zeit fanden auch für die Nichtsaarländer unter uns die Nachhilfestunden im saarländisch „Schwätzen“ statt. Und schon bald hörte man aus dem Munde eines Hamburgers „zwett Stimm“ erklingen.

Und auch der Hunger fand abends erstaunlicherweise kein Ende, sodass die kleine Restetheke im Bistro schnell geleert war.

Die Woche wurde durch ein tolles und imposantes Abschlusskonzert abgerundet, bei der die Angehörigen der Teilnehmer eine Vorstellung davon erhalten konnten, was in der Woche erarbeitet wurde. Sogar eine nicht angekündigte Zugabe überraschte die Zuhörer.

Und wieder kam es zur Verabschiedung nach einer viel zu kurzen Woche in der Landesakademie. Bei manchen für eine längere, bei den meisten aber für eine gar nicht so lange Zeit. Wir freuen uns auf nächstes Jahr.

 

Carolin Kolla

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