Letztes Update: 12. August 2017

Grundlehrgang I

Bericht

Dozenten mal ganz anders gefordert

Die Anreise der Dozenten des Grundkurs I und des Methodikkurses für angehende Gitarren- und Mandolinenlehrer  war einen Abend vor Beginn der Kurse wie jedes Jahr ruhig. Leider war das Dozententeam auf 4 geschrumpft. Die Anmeldezahlen waren niedrig und daher mussten 2 Dozenten ausgeladen werden. Nach dem die Pläne für die Woche aufgestellt waren und die Uhr schon nach Mittagnacht anzeigte, ging es zufrieden zu Bett.

9.30h, Anreise der 17 Teilnehmer und ihrer Eltern, die nach der Begrüßung die Kursangebote kennenlernten und sich mit der Landesakademie vertraut machten. Waren doch 1/3 zum ersten Mal in einem BZVS Sommerkurs. Nach dem die Nachzügler auch angereist waren, wurde das Dozententeam vor eine große Herausforderung gestellt. Die 3 Teilnehmer des Methodikkurses wollten in den Grundkurs I, da gab es wohl bei der Anmeldung ein Missverständnis.  Kurzerhand wurden die Pläne vom Vorabend in die Tonne gekloppt und die Aufgaben im Team neu verteilt. Schön, dass BZVS Dozenten so flexibel sind. Ivette Kiefer, die eigentlich für die Methodik angereist war, übernahm spontan alle  Musiktheoriekurse, Isabell Himbert, die hierfür im Grundkurs eingeplant war, übernahm neben dem Mandolinenunterricht auch die Ensembles und Thomas Kronenberger, als Kursleiter für beide Kurse geplant, unterrichtete zusätzlich im Fach Gitarre sowie Ensemble und übernahm wie immer die Orchesterleitung. Und Birgit Bernardi hatte mit 13 Gitarrenschüler den Tag voll verplant.

Gleich am Sonntag durfte dann Jill Hein zusammen mit Isabell und Thomas auf den Halberg fahren. Um 19 Uhr begann dort die Livesendung „Singendes, klingendes Dreiländereck“. Jill meisterte die Fragen der Moderatorin Rickarda Wackers sehr gut und die Sendung ging kurzweilig und erfolgreich über den Äther.

Der Tagesablauf war schon am 2. Kurstag für alle Routine. Morgens beim Frühstück sahen einige gar nicht soooo frisch aus und beim „Aufwachen“, dem obligatorischen Morgentreff  hatte doch die Eine oder der Andere Schwierigkeiten pünktlich zu erscheinen. Die Nächte waren sicher anstrengend, so mit nur wenig Schlaf! J   Danach ging es in S2 mit den Musiktheoriekursen los und parallel fanden die Einzelunterrichte und die Kammermusik statt. Wie jedes Jahr waren alle gut beschäftigt und die Unterrichte oder Übezeiten (für manche auch die langen Nixmachpausen) wurden nur durch die Mahlzeiten unterbrochen. Um 16.30h hatten die Gitarren eine Technikeinheiten in der schnell klar wurde, dass hier der Rhythmus für die Orchesterwerke geprobt wurden und im Anschluss kam das Lehrgangsorchester zur Probe zusammen. Toll, was in so kurzer Zeit so gut ein geprobt wurde. Nach dem Abendessen fand alle 2 Tage ein kleines Vorspiel statt und für manchen war die Überwindung groß, zum ersten Mal vor „Publikum“ zu spielen. Danach wurden die Abende mit gemeinsamen Spielen oder einfach nur chillen verbracht.

Selbstverständlich gab es wie immer, wenn es eine Fussball EM oder WM innerhalb eines BZVS Kurses gab, eine BZVS-Arena. Hier hatte uns Rudolf, der Hausmeister der LA, das Bistro mit Beamer und einer riesen Leinwand „umgebaut“, so dass alle Spiele gemeinsam bejubelt wurden. Dazu der legendäre WM-Snack: Frisches Obst in mundfertigen Häppchen geschnitten!

 Beim Abschlusskonzert konnten dann alle ihre Kurserfolge den Eltern und Besuchern vorführen und das Orchester schloss das Konzert mit einem eindrucksvollen, sauberen Spiel der Teilnehmer und Ihrer Dozenten. Es war wie jedes Jahr ein toller Kurs und die Hoffnung ist groß, dass die Teilnehmerzahl in 2011 wieder deutlich über 30 steigen wird.              

Das Dozententeam


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