Letztes Update: 12. August 2017

Ottweiler Mandolinen- und Gitarrenseminar 2008

Bericht
Am 24. August 2008 war es dann wieder soweit: Wir zogen für eine Woche in unser „zweites Zuhause“. Wenige, aber ereignisreiche Tage standen uns bevor. Neben Einzelunterricht, Orchester und Theorieunterricht konnte man sich auch freiwillig für Dirigat A oder B entscheiden sowie sich zu kleinen Gruppen zusammen finden um gemeinsam Terzette, Quartette und Quintette einzustudieren.
Der Morgen begann früh mit einer Versammlung, die unser Lehrgangsleiter Stefan Jenzer liebevoll „Aufwachen“ nannte. Es wurde gesungen, geklatscht und sich sportlich betätigt, wie zum Beispiel bei einer kleinen Aerobiceinlage, an der natürlich alle begeistern teilnahmen. Nachdem wir nun alle hellwach waren, stand Technik auf dem Tagesplan: Um neun Uhr versammelten sich alle Gitarren und alle Mandolinen, um sich gemeinsam einzuspielen und um ihre Spieltechnik zu verbessern. Parallel zu den nun beginnenden Einzelunterrichtsstunden fand vor dem Mittagessen der Theorieunterricht A, B und C statt. Hier rauchten die Köpfe bei Kirchentonleitern, übermäßigen Akkorden und vierstimmigen Sätzen. Und trotzdem fühlten sich manche Kursteilnehmer zu noch Höherem berufen und plädierten auf einen Theoriekurs D, in dem nächstes Jahr noch so manche Überraschungen auf uns warten werden.
Um Punkt 12 wurde dann typisch saarländisch zu Mittag gegessen. Jedoch gab es ein paar Probleme die hungrigen Mäuler der sich noch im Wachstum befindenden jungen Männer zu füllen. Da reichte die gewohnte kleine Portion nicht mehr aus. Nach einigen Debatten und Diskussionen, schafften es die Angestellten der Landesakademie dann doch, sogar den Hungrigsten von allen zufrieden zu stellen.
Am Nachmittag fand dann Einzelunterricht, Kammermusik und Dirigat statt. Wenn der Lernstress dann doch mal zu viel wurde, konnte man davon ausgehen, dass von irgendwo ein „wingge mooooo!“ und ein lachendes Gesicht herkam, das einem dann immer wieder die getrübte Stimmung nahm.
Neben der Arbeit stand auch das Vergnügen weit im Vordergrund. Nachdem jeden Abend ein sehr schönes und interessantes Vorspiel sattgefunden und das Orchester sich noch einmal zusammengefunden hat begannen die redlich verdienten Feierabende. Einige fanden sich zu einer lauschigen Runde im Bistro zusammen, während die anderen sich in ihren Zimmern eine gemütliche Zeit machten.
An nächsten Morgen blickte man dann doch in so manches müde Gesicht. Aber dazu sagt man am besten nur „Klammer zu“.
Caroline Kolla

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