Letztes Update: 28. May 2017

Grundlehrgang I

Bericht
Endlich war es wieder soweit. Nach einem Jahr langen Wartens versammelten sich in der Ellipse der Landesakademie Ottweiler alle, die eine Woche hier verbringen wollten. Nach der Einführungsrede unseres Kursleiters Thomas Kronenberger wurden unsere diesjährigen Dozenten vorgestellt:

Birgit Bernardi Gitarre
Barbara Deinsberger Blockflöte und Theorie
Martina Hümbert Mandoline und Theorie
Thomas Kronenberger Lehrgangsleitung, Orchester, Gitarre und Liedbegleitung

Es wurden für den mit nur 17 Teilnehmern, Dozenten inbegriffen, bestückten Kurs einige Neuheiten vorgestellt. Es sollte nur noch Theorie 1 und 2 geben, des weiteren eine Spielestunde von 13.00h bis 14.00h im Bistro und einen Ausflug ins Römermuseum in Schwarzenacker. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten, den einmaligen Sonntagsplan von dem Wochenplan zu Unterscheiden, fand doch jeder in die passenden Unterrichte. Als die Woche richtig losging was eigentlich jeder ganz zufrieden. Die Unterrichtszeiten passten, nur eins wurde nach dem zweiten Mal abgesetzt: die Traumreise. Da einige den Sinn nicht so ganz nachvollziehen konnten und stattdessen lieber Kissenschlachten praktizierten.

Die nachmittaglichen Orchesterproben waren jedoch auch zu bewältigen. Ebenfalls neu war die Liedbegleitung bei Thomas. So konnten wir teilweise zum ersten Mal Akkorde lernen, die wir für das Begleiten von Lieder gut einsetzen können. Wenn man gerade keinen Unterricht hatte trafen wir uns um unendlich viele Brettspiele zu spielen ... mal was anderes. Sowieso wurde in diesem Kurs alles gemeinsam gemacht und viel gespielt. Besonders das Klopfspiel und Ligretto fanden Gefallen. Einige Regieanweisungen, also das was wir tun und vor allem lassen sollten, fand man in diesem Kurs beim morgendlichen "Aufwachen" nach dem Frühstück. Verschlafene Gesichter, träge Gestalten und Morgenmuffel trafen sich so alle zum Start in den Tag. Viel Gefallen fand auch das von Thomas Kronenberger eingeführte Mörderspiel, bei dem der Mörder alle töten musste. Um dies zu vermeiden, sind wir nie alleine unterwegs gewesen und haben uns im und um das Haus nur ein kleinen Gruppen bewegt. So lernten wir uns auch schnell kennen.
Alles in allem war der Kurs dieses Jahr mal wieder prima, um von einigen undefinierbaren Nachspeisen im Restaurant mal abzusehen (Zitat eines Dozenten: Das sieht aus wie Aliengehirn). Auch blieben die meisten Salate unangetastet. Welches Kind isst schon gerne Bohnen oder Sellerie? Ich bin jedoch sicher, dass viele Teilnehmer diesen Kurs nächstes Jahr wieder buchen werden, besonders wegen dem Filmabend, an dem der Kurs "Das Leben des Brian" schaute. Bis zum nächsten Jahr!

Philipp Scherf


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